Pressemitteilung
28. September 2009
Mediziner, Pflegeexperten, Wissenschaftler, Apotheker und pflegende Angehörige stellen sich den Fragen der Messebesucher
Das „Gesundheits-Parlament“ bei der Gesundheits-Messe BODY & HEALTH diskutiert über das brisante Thema „Wird die Pflege in Deutschland selbst ein Pflegefall?“
Gesundheits-Messe BODY & HEALTH Dortmund vom 9. bis 11. Oktober 2009
Messe Westfalenhallen Dortmund, Halle 8
Parallel zur Verbrauchermesse „Boulevard09.DORTMUNDER HERBST“
Alle Industrienationen haben eines gemeinsam: ihre Gesellschaft wird immer älter. Nach den Vorausschätzungen zur Bevölkerungsentwicklung wird in Deutschland die Anzahl älterer Menschen bis zum Jahr 2030 auf rund 28,5 Mio. ansteigen. Ein heute sieben Jahre altes Mädchen hat gute Chancen, das 22. Jahrhundert zu erleben. Diese positive Entwicklung hat jedoch auch eine Kehrseite. Ab dem 80. Lebensjahr steigt die statistische Wahrscheinlichkeit, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, rapide auf 28,4 Prozent an. Dies bedeutet aber auch: Je älter die Bevölkerung wird, desto höher wird die Zahl der Pflegebedürftigen sein.
Es gibt Themen, die uns alle angehen - dazu gehört zweifellos das Thema Pflege. Ob im Heim, im ambulanten Pflegedienst oder zu Hause: Menschen, die pflegen, leisten Außergewöhnliches für unsere Gesellschaft. Aufgabe der Politik wird es sein, den Rahmen für gute Pflege zu setzen, um die Pflegenden in ihrer Arbeit zu unterstützen und den Pflegebedürftigen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Exakt zwei Wochen nach der Bundestagswahl wird daher am letzten Messetag der Gesundheits-Messe BODY & HEALTH Dortmund auf der Messebühne in der Westfalenhalle 8 das erstmals für Dortmund einberufene „Gesundheits-Parlament“ zum Titel „Pflege in Deutschland“ stattfinden. Am Sonntag, dem 11. Oktober 2009, haben die Messebesucher (Parlamentarier) die Möglichkeit, zwischen 14.00 und 15.00 Uhr mit anerkannten Pflege- und Gesundheitsexperten über dieses aktuelle Thema zu diskutieren.
Pflege in Deutschland: Wohin geht die Reise für fast 500.000 Menschen in NRW?
Die mit namhaften Fachleuten besetzte Podiumsrunde wird die brisante Fragestellung „Pflege in Deutschland: Wird sie selbst ein Pflegefall?“ kontrovers diskutieren und aufzeigen, was die Betroffenen und die Pflegenden in Zukunft erwartet. In Nordrhein-Westfalen leben fast eine halbe Million Menschen, die pflegebedürftig sind. Und die demographische Entwicklung lässt erwarten, dass die Zahl noch weiter steigen wird.
Einen Menschen zu pflegen ist kein Job wie jeder andere. Weder für die professionellen Pflegekräfte, noch für die Angehörigen, die sich eines pflegebedürftigen Menschen annehmen.
Die Ermöglichung einer würdevollen Versorgung von Pflegebedürftigen in unserer Gesellschaft ist eine der größten Herausforderungen für das Gesundheits- und Pflegesystem in Deutschland. „Pflege in Deutschland“ ist ein Thema, das jeden von uns interessieren sollte. Denn jeder kann in eine Situation kommen, bei dem er oder ein ihm nahe stehender Verwandter auf fremde Hilfe angewiesen und pflegebedürftig ist. Jeder sollte sich daher schon heute die Frage stellen: „Was ist wenn …?“
Tritt der Pflegefall erst einmal ein, stellen sich für die Betroffenen viele Fragen, jede Menge Probleme müssen in kürzester Zeit gelöst werden. Hier setzt das „Gesundheits-Parlament“ der Gesundheits-Messe BODY & HEALTH Dortmund 2009 an und diskutiert und erörtert unter anderem die folgenden Fragestellungen: „Kann die pflegebedürftige Person in der eigenen Wohnung bleiben oder soll sie zu den Angehörigen oder ins Heim ziehen?“, „Kann man als pflegender Angehöriger auch weiterhin uneingeschränkt berufstätig bleiben?“, „Wo kann ich mich als Angehöriger beraten lassen?“, Welche Schritte sind notwendig, wenn der Pflegefall eintritt?“, „Wie und von wem wird die Pflegestufe festgelegt?“, „Was kommen für zusätzliche Kosten auf einen zu?“.
Experten in Sachen „Pflege“
Folgende Experten nehmen am „Gesundheits-Parlament“ teil und stellen sich den Fragen des Publikums:
- Prof. Christel Bienstein, Leiterin des Institutes für Pflegewissenschaft an der Privaten Universität Witten/Herdecke gGmbH
- Dr. med. Rüdiger Buschfort, Chefarzt der Klinik am Stein, Zentrum für Neuro-Geriatrie und Rehabilitationsmedizin, Olsberg / Dortmund
- Dr. Barbara Gansweid, Leiterin des Fachreferates „Pflege“, MDK Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Westfalen-Lippe
- Adrian Schmidt, Pflegedienstleiter, Pflegedienst Janski-Neuhäuser
- Burkhardt Zieger, Dipl.-Sozialwissenschaftler, Referat für öffentliche Kommunikation, DBfK Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
- Detlef Steinweg, Apothekerkammer Westfalen-Lippe
Die Gesundheits-Messe BODY & HEALTH zeigt, was das Leben gesünder macht
Die Gesundheits-Messe BODY & HEALTH findet erstmals vom 9. bis 11. Oktober 2009 in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt. Neben den Dienstleistungen und Produkten an den Messeständen der erwarteten rund 100 Aussteller und neben der dreitägigen Vortragsreihe mit umfassenden Gesundheits-Tipps und -Informationen zu nahezu allen wichtigen Gesundheits-Themen wartet auf die Besucher der große Gesundheits-Parcours mit zehn Test- und Mess-Stationen, bei denen sie sich von Kopf (Hörtest) bis Fuß (Fußdruckmessung) durchchecken lassen können.
Zwei Messen - ein Eintritt: Ein besonderer Service für die Besucher
Mit nur einer Eintrittskarte können in der Zeit vom 9. bis 11. Oktober 2009 sowohl die Gesundheits-Messe BODY & HEALTH Dortmund als auch die Verbrauchermesse Boulevard09.DORTMUNDER HERBST besucht werden, und zwar zum Preis des bisherigen Boulevard.DORTMUNDER HERBST-Tickets.
Weitere Informationen zur Gesundheits-Messe BODY & HEALTH Dortmund 2009 sind erhältlich beim Veranstalter:
GS+expo GmbH
Wiesenstraße 21
D-40549 Düsseldorf
Geschäftsführende Gesellschafterin: Anna Regina Grap-Schwarz
Tel.: +49 (0)2 11/30 18 76-0; Fax: +49 (0)2 11/30 18 76-50
E-Mail: info@gesundheit-messe.com
Internet: www.gesundheit-messe.com
Pressekontakt:
Heinz Vogginger; VoKom Vogginger Kommunikation
Tel.: +49 (0)22 44 / 87 23 56
Mobil: +49 (0)1 70 / 5 42 57 81
E-Mail: info[@]vokom.de

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